Evangelische Stiftskirche Stuttgart

Mitten im Leben

Menschen an der Stiftskirche im Portrait

(25.06.2019) Der Frage nach ihrem Zuhause folgen erst kurzes Überlegen und dann die Gegenfrage: „Welches Zuhause ist jetzt gemeint?“ Für eine gläubige Protestantin eine berechtigte Nachfrage. Denn von Gott sind wir geschaffen. Geburtsstadt oder Wohnort spielen da zunächst eine – nennen wir es: wesentliche Nebenrolle. Dr. Beate Ceranski begründet die Nachfrage aber mehrschichtig: Nicht nur die geistliche Prägung und die faktische Herkunft sind ihr wichtig – auch ihre berufliche Beheimatung und die Herkunft ihrer Eltern. Vierdimensional könnte man die Antwort daher am Schluss des Gesprächs beschreiben. Und das ist nur ein Beispiel für das Denken, Tun und Sein der Kirchengemeinderätin.

(28.04.2019) Schaut man Heidi Heinemann an, während sie in einer Kirchenbank des Chorraums auf das Mittagsgebet wartet, fallen einem sofort ihre Ruhe und das Lächeln auf. Mit geschlossenen Augen strahlt sie im wahrsten Sinne des Wortes Gelassenheit aus, von der man sich anstecken lassen möchte. „Was – ich strahle Ruhe aus?“ Heidi Heinemann schüttet sich aus vor Lachen, als sie von dieser Beobachtung erfährt. „Dabei komme ich mir oft gar nicht gelassen vor, vor allem, wenn ich von der Arbeit komme. Manchmal ist es ein weiter Weg zur Gelassenheit. Ich brauche da immer eine ganze Weile, bis ich wieder bei mir bin“. Außenwirkung und Innensicht können sehr unterschiedlich sein. 

(17.03.2019) Wenn man´s ganz genau nimmt, lautet sein Name „Roberto Alfredo Fischer“ – aber so viel Exaktheit ist nur in hochoffiziellen Schreiben oder Dokumenten nötig. Kennen tun ihn die meisten als „Robert“. Es ist seine erste Amtszeit als Kirchengemeinderat – und der blonde 1,90 m große, agile Mann liebt sein Tun; in diesem Gremium und weit darüber hinaus. Wenn er in der Stadt ist, schaut er gerne in die Kirche hinein, „nur um zu sehen, wie es unserer Stiftskirche geht, wie die Sonne durch die bunten Fenster scheint oder wer gerade an der Orgel übt“, erzählt er.

(30.10.2018) Antje Kientsch ist seit elf Jahren Kirchengemeinderätin. Wie kam sie zu diesem Amt?

(28.10.2018) Kensuke Ohira ist seit kurzem zweiter Organist an der Stiftskirche. Hier lernen Sie ihn ein bisschen kennen:

(06.08.2018) Zum Glück konnte Heidi Josua damals noch kein Arabisch. Hätte sie die Bemerkung verstanden, die der dunkelhaarige junge Mann seinem Begleiter zuraunte, wäre sie auf der Stelle davongelaufen; und damit Dr. Hanna Josua nicht ihr Ehemann geworden. Jetzt – gut 37 Jahre später – lachen beide herzlich über ihre erste Begegnung.

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Gemeindebrief

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