Evangelische Stiftskirche Stuttgart

Mitten im Leben

Pfingsten kann man schlecht beschreiben, Pfingsten muss man erleben

Als ich vor kurzem mit meiner Oberstufenklasse über die drei wichtigsten christlichen Feste sprach, war der Tenor:

 

  1. Weihnachten ist noch verständlich.
  2. Ostern ist eigentlich unglaublich, aber doch nachvollziehbar.
  3. Pfingsten dagegen bleibt auf der Ebene der Erklärungsversuche irgendwie schwammig. 

In der Tat: Pfingsten muss man erleben, in seinem eigenen Leben und in der Kirche, um etwas davon zu verstehen. Das Fest des Heiligen Geistes, der einen erreicht, aufbaut, tröstet, zurechtweist, beflügelt, kann man schlecht in einem theoretischen Vortrag darstellen.

Für die nach Ostern und Himmelfahrt ebenso geduldig wie verdutzt zurückbleibenden Frauen und Männer, die vorher mit Jesus unterwegs waren, war Pfingsten das Signal zum Aufbruch. Seit Pfingsten werden die Jesus-Geschichten in die Welt hinausgetragen. Pfingsten bedeutete für die ersten Christen damals: raus aus der eigenen Stube und mit den Jesus-Geschichten hinaus in alle Welt. Jedes Pfingsten erinnert die Christenheit seither daran, auf Gottes Geist zu vertrauen, sich zu den Menschen aufzumachen und für neue Wege bereit zu sein.

Was aus dem ersten Pfingstfest vor fast 2000 Jahren geworden ist? Das können Sie am diesjährigen Pfingstfest erleben: mit der ‚Nacht der offenen Kirchen‘ in Stuttgart am Sonntagabend und mit dem ‚Tag der weltweiten Kirche‘ in und um die Stiftskirche am Pfingstmontag.

Ich lade Sie herzlich ein, Pfingsten zu erleben!

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